Nationalfeiertag und Eis mit Brot

August 19th, 2011

Nach einem relativ entspannten Flug über Dubai kamen wir am Dienstag gegen 15:00 Uhr Ortszeit in Singapur an.Wie wir schon im Vorwege erfahren hatten, würde an diesem Dienstag der sechsundvierzigste Jahrestag der Gründung des Staates Singapur gefeiert. Zu diesem Anlass hatten sich gefühlte 2 Milliarden Menschen am Singapore River versammelt, um diesen Anlass zu würdigen. Nachdem wir unsere Hotelzimmer bezogen und die wichtigsten körperhygenischen Tätigkeiten erledigt hatten, mischten wir uns unter das Volk. Am Rand des Singapore River hatten, wie wohl weltweit üblich bei solchen Veranstaltungen, geschäftstüchtige Zeitgenossen ihre Verkaufsstände errichtet.

Darunter für uns so neue Dinge, wie Eis im Brot. Das musste ich natürlich gleich probieren (Mango-Eis im gefärbten Brot) und stellte fest, dass es sehr süß und interessant schmeckt. Vielleicht in etwa so wie ein eingefrorenes Honigbrot.

Wie mir am nächsten Tag erläutert wurde, gibt es diese Form der Zubereitung schon lang und wurde von den einfachen Menschen, die sich nicht mehr leisten konnten, gegessen. Ein durchaus pragmatischer Ansatz mit der Hauptmahlzeit und Dessert in einer auf dem Weg zu essenden handlichen Einheit. Es wird aber nicht zu meiner Leib- und Magenspeise werden.

Auf dem Wasser fuhren zwischenzeitlich einige Militärschnellboote herum. Diese Szenerie entwickelte sich zu einer Militärvorführung mit Fallschirmspringer, Hubschrauber (2 Apache und ein Chinook aus dem Kampfschwimmer sprangen) sowie fünf Kampfflugzeuge, die über das Areal flogen.

Es wurden mit Hilfe von Platzpatronen Schüsse simuliert und das Volk war dem ganzen Spektakel sehr zugetan.

Dies mag wohl daran liegen, dass die Nachbarländer, insbesondere Malaysia, einen neidischen Blick auf diesen kleinen Stadtstaat mit seinem ökonomischen Erfolg und dem daraus resultierenden hohen Lebensstandard werfen. Es soll vor längerer Zeit schon einmal dazu gekommen sein, dass Malaysia während dieses Feiertages an der Grenze das Militär aufgefahren hat, um zu sehen wie der kleine Staat reagiert. Nachdem Singapur das eigene Militär in großer Zahl entgegen stellte, soll es bei diesem Vergleich geblieben sein und es werden relativ normale nachbarschaftliche Verhältnisse zwischen den beiden Ländern gepflegt. Zumal Singapur viele Ressourcen (z.B. Trinkwasser) zu guten Preisen aus Malaysia bezieht.

Aus dem vorgenanntem Ereignis und vergleichbaren Begebenheiten lässt sich wohl auch die Unterstützung des Volkes für diese Form der Darstellung der Stärke ableiten.

Nachdem wir das Hafenbecken des Singapore River einmal umrundet hatten und in der Marina Bay Shopping Mal ankamen, waren wir müde und wollten zurück ins Hotel. Um keine weiteren Wege mehr erlaufen zu müssen, stellten wir uns am nächsten Taxistand an, der mit einer relativ langen Schlange von Wartenden versehen war. Zunächst klappe alles wunderbar. Die Taxis rauschten im zwanzig Sekundentakt heran und die heranströmende Zahl von Menschen konnte gut abtransportiert werden. Als wir den Beginn der Schlange erreicht hatten, wurde jedoch die Strasse gesperrt und nichts ging mehr. Es zog eine Parade mit dem Staatspräsidenten an der Spitze vorbei. Nach etwa einer dreiviertel Stunde wurde die Strasse wieder „geöffnet“ und wir konnten in das nächste Taxi einsteigen. Nur leider hatte sich durch diese Sperrung ein Stau gebildet. Als wir am alten Hafen mit dem Taxi vorbei kamen, begann das große Feuerwerk, welches ich eigentlich aus einem der oberen Stockwerke des 72 Stockwerke hohen Hotels sehen wollte. Nun ja, wie haben schon große Philosophen heraus gefunden:“ Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.“

chinesisch Essen

Januar 27th, 2011

Montag trafen wir uns mit Mitarbeitern der gastgebenden Firma zum Essen im Canton-I.
Ein chinesisches Restaurant in der Orchard Road in der ION-Mal. Dies sollte nun eine ganz besondere Herausforderung werden, worüber ich mir zuvor aber noch keine Gedanken gemacht hatte.
Sonst wäre ich vorbereitet gewesen und hätte mein Campingessbesteck dabei gehabt.
Als erste kleine Übung standen zwei Schüsseln mit cashjewkern grossen Teilen drinn. Was es genau war,
ist mir bis jetzt verborgen geblieben. Diese aber mit Essstäbchen dort heraus zu holen, war nach kurzer Eingewöhnung noch möglich.
Als kleine Übung und Vorbereitung auf einen evtl. Asienaufenthalt empfehle ich, vor dem Fernseher die Erdnüsse mit Essstäbchen zu essen. Das erhöht die Fingerfertigkeit ungemein und ist auch noch gut für die Figur.
Danach kamen Teller mit verschiedenen Speisen auf den Tisch. Alle waren mit kleinen Häppchen versehen. Diese Häpchen nun wiederum waren schon mit Soße benetzt. Und wie glitschig so eine Soße ist, ist kaum zu erahnen solange man mit Messer und Gabel isst.
Diese Teile dann vor allen Leute von einem Teller, der mitten auf den Tisch steht, mit Essstäbchen zum eigenen Teller zu bugsieren war schon schweistreibend. Ich habe mich nach einigen Happen dann auch mehr an den Reis gehalten, der hier glücklicherweise klebt (Schönen Gruss an Onkel Benz).
Danach kam ein Teller mit Granelen, die nur längsseitig halbiert und noch nicht von der Schale befreit waren. Mein freundlicher Nebenmann am Tisch meinte es gut mit mir und legte mir sofort eine Garnelenhälfte auf den Teller. Unser Werkzeug bestand immer noch aus einem paar Essstäbchen und einen chinesischen Suppenlöffel. Ich wollte mir nun keinesfals die Blösse geben und mit den Händen zu essen.
Also musste ich es irgendwie fertig bringen, das Garnelenfleisch aus der Schale heraus zu bekommen. Leider gelang mir das nicht ganz so gut, wie auf dem Foto zu sehen ist.
Dann kam noch einmal die Karte mit dem Dessertangebot. Hier stand für mich nicht im Vordergrund, worauf ich Apetit hatte, sondern was wohl mit Essstäbchen am einfachsten zu essen wäre. Ich träumte schon vom Eis am Stil oder entkernten Kirschen als mich die Realität mit einer Auswahl an cremigen Desserts einholte. Glücklicherweise gab es zum Dessert dann doch einen Löffel, so dass das vollkommene Desaster ausblieb.
Am Ende gab es noch ein kleines Gruppenfoto

Marina Bay Sands

Januar 16th, 2011

Dienstag war der Tag. Immer noch vom Jetlag gezeichnet hatten wir uns mit Susanne, unserer Kollegin, die in Singapur ihren Urlaub verbringt, verabredet. Wir trafen uns vor dem Hotel und gingen ins Le Baroque im Chijmes. Das Chijmes ist ein Ansammlung von Lokalitäten unterschiedlichster Art. Für mich gab es erstmal einen Burger mit fritierten Kartoffelstangen im Le Baroque mit zwei „Halben“ oben drauf. Das war die neue Strategie um den Jetlag entgegen zu wirken. Die Schlafversuche waren ja mehr oder weniger fehl geschlagen. Nach dem leckeren Schmaus und Susanne’s Urlaubserzählungen ging es weiter zu einem lockeren Verdauungsspaziergang. Wie von Geisterhand geführt kamen wir zum Marina Bay Sands Shopping Center und standen vor meinem Lieblingshotel mit dem Skypark oben drauf. Sollte es nun rauf gehen oder nicht lautete die Frage. Unten stand ein Schild mit „Dresscode“ drauf. Wir lasen uns kurz die Bedingungen :“keine Shorts, keine Slipper,…“ durch und stellten fest, dass wir wohl eingelassen werden würden. Also auf und einen Anlauf starten. Mit dem Fahrstuhl ging es in die 53 Etage in die Club Lounge. Direkt neben dem Pool gelegen, welche den Hotelgästen vorbehalten ist. Dies hatte Thomas noch einmal kurz angetestet. Er wollte sich nur einen kurzen Überblick über die Poollandschaft verschaffen, wurde aber freundlichst vom Personal auf die Bar im in der Club Lounge verwiesen. Ich hatte den Weg schon gleich erspäht. Wir konnten nach der ersten Bestellung, für mich einen Mango-Coconut Daiquiri, einen Tisch direkt am Rand mit einem super Blick auf die Stadt ergattern. Nachdem ich einige Fotos (Bild1, Bild2, Bild3) gemacht hatte, waren die Coktails geleert und wir legten noch einen nach. Marina Sunset hatte ich heraus gesucht. Beide Coktails waren sehr lecker und wenn man den besonderen Ort einbezieht, war der Preis von 20,- S$ je Coktail auch angemessen. Inzwischen hatte gerade das Datum gewechselt als sich die Frage ergab: „ins Hotel oder weiter?“. Für Susanne war es natürlich eine leichte Entscheidung, denn sie hatte ja Urlaub. Thomas entschied sich für’s Hotel und ich dachte mir, dass noch ein bis zwei Bier Platz hätten. So verabschiedete Thomas sich ins Hotel und wir gingen am Singapur River entlang auf der Suche nach einer Bar. Dann fanden wir sie, die „kleinste Bar Singapurs?“ (frei übersetzt). Dort gab es Cronenberg Bier in 0,25 l Flaschen für immerhin 6,- S$. Also schlugen wir zu. Dazu ist zu sagen 6$,- ist relativ günstig. Bei einer „Referenzmessung“, die ich 2 Tage später in derselben Bar durch führte, konnte ich feststellen, dass 0,5 l Saporro Draft Beer 15,-S$ kostet. Also hatte ich noch 2 Bier und nachdem wir die Bar verlassen hatten und ich mich ins Hotel und Susanne sich mit dem Taxi auf den Heimweg gemacht hatte, war ich gegen 02:30 Uhr im Bett. Um 06:00 Uhr erinnerte mich der Wecker, dass das Wochenende noch in weiter Ferne liegt. Die nächste Nacht konnte ich dann erstmalig von 20:00 Uhr an gut durch schlafen.

Wir sind dann mal wieder weg bzw. wieder hier…

Januar 9th, 2011

Heute war der zweite Anreisetag für den zweiten Teil der Dienstreise. Im Gegensatz zur Rückreise vor Weihnachten lief alles ziemlich reibungslos und wir sind pünktlich mit dem bekannten Jetlag angekommen. Nur habe ich auf dem Zimmer kein freies WLAN mehr, da ich vom 7 in den 47 Stock aufgestiegen bin und mich nicht mehr mit dem WLAN von Starbucks verbinden kann. Ich muss eine neue Lösung finden. Im Moment sitze ich im Starbucks. Aber das kann ja nunmal keine Dauerlösung sein.

Frohe Weihnachten…

Dezember 22nd, 2010

Nachdem wir den ersten Teil der Dienstreise abgeschlossen haben und zum Teil wieder zu Hause angekommen sind, geht es erst in der 2. Januar Woche weiter. Nur noch kurz ein paar Sätze zur Rückreise. Kurz bevor wir in Singapur ins Flugzeug einstiegen, erhielt ich eine SMS:“Ihr Flug von Frankfurt nach Hamburg wurde annuliert. Mit freundlichen Grüssen, Ihr Lufthansa-Team“. Als wir Frankfurt dann erreicht hatten und einen Flughafenmitarbeiter nach unserem Gepäck befragten, gab er uns die Auskunft, dass das erst „raus kommen“ würde, wenn es vom Schalter aus frei gegeben worden ist. Wir also zum Schalter bzw. in die 200m lange Schlange um weitere Informationen zu erhalten. Nach ca. 3 Stunden hatten wir den Schalter erreicht. Auf die Frage, ob wir unser Gepäck bekommen könnten, bekamen wir die Antwort: „Das dauert 8 Stunden“. Aber wir könnten ein Formular ausfüllen und dann würde uns unser Gepäck zu geschickt. War noch das Problem, dass wir noch nach Hamburg mussten. Von Bahnfahrten rät die Bahn zur Zeit selbst ab und Mietwagen waren am Flughafen nicht zu bekommen. Einzig bei SIXT am Frankfurter Hauptbahnhof sind wir fündig geworden und konnten einen der letzten Mietwagen ergattern. Leicht bekleidet (T-Shirt und Laufjacke bzw. T-Shirt und Oberhemd) ging es bei Temperaturen unter Null mit dem Taxi zum Frankfurter Flughafen und von dort mit dem Auto Richtung Hamburg. In Höhe Hannover fror bei -7,5 Grad Aussentemperatur unsere Wischwasseranlage ein. Wir holten uns einen Glasreiniger an der Raststätte, nachdem alle Versuche die Anlage zu enteisen scheiterten, und hielten in regelmässigen Abständen, um die Scheibe wieder zu reinigen. Gegen 18:00 Uhr war ich dann endlich müde zu Hause angekommen.

Wir wünschen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2011.

im Zeitraffer…

Dezember 17th, 2010

Da wir hier nunmal hauptsächlich arbeiten und trotzdem einiges unternehmen, finde ich nicht mehr genug Zeit hier alles angemessen zu dokumentieren. Daher fasse ich die letzten Unternehmungen mal in diesem Bericht zusammen. Am Sonntag nachdem Chinatownausflug bin ich auf dem Rückweg noch kurz in eine Shopping-Mal rein. Eigentlich wollte ich die Preise von Elektronikartikeln mit den Preisen in Deutschland vergleichen. Nur hatte ich wohl das falsche Shopping-Center erwischt. Denn hier waren keine Shopper unterwegs, sondern überall standen Leute rum und lasen teilweise Zeitung, die mir nicht spanisch sondern indisch vor kamen. Auch die Cafes waren voll. Meine erste Annahme war, dass die Leute wegen der Hitze im Shopping Center weilten. Diese Annahme wurde auf Nachfrage bei einem Mitarbeiter der gastgebenden Firma nur zum Teil bestätigt. Es handelt sich bei einem Grossteil der Leute um Gastarbeiter, die nur Sonntags frei haben und sich dann unter anderem in den Shopping-Center treffen.

Für Montag hatten wir uns vorgenommen eine weltweit agierende Cafe-kette zu besuchen. Dort bestellten wir sogleich ein bekanntes Gericht. Danach deckten wir uns erstmal mit Kleidung ein. Ich habe mir zusätzlich eine Fleecejacke zugelegt, um den Temperaturen in Deutschland etwas entgegen zu setzen.

Shopping ist hier überhaupt ein Thema an dem  es nicht vorbei geht. Zum Beispiel das Shopping-Center Marina Bay. Direkt vor meinem Lieblingsgebäude, dem Casino und Hotel mit dem Sky Park in 200m Höhe. Den Ausblick möchte ich mir nochmal geben. Zurück zu den Shoppinggelegenheiten. … Es geht doch erst morgen weiter. Jetzt geht es erstmal zum Essen …

Chinatown

Dezember 14th, 2010

Am letzten Sonntag hatte es sich einer der Mitarbeiter, der gastgebenden Firma, nicht nehmen lassen, uns in Singapur eine Führung zu geben. Eugene (hier mit Thomas am Treffpunkt) holte uns mit dem Auto ab und es ging zunächst Richtung Chinatown. Im Viertel Chinatown zeigt sich die Lebensweise der grössten Volksgruppe Singapurs nicht nur in der ursprünglichen Form, sondern zum großen Teil auch für Touristen aufgepeppt. Mit anderen Worten, das Viertel hat sich dem Touristenstrom angepasst, wie anhand der vielen Nippesbuden zu sehen ist. Selbst eine Wurstbude mit verschiedenen Sorten Bratwürsten war anzutreffen. Wohl eher ein atypisches Merkmal für chinesische Esskultur oder wurde die Bratwurst doch in China erfunden? Als erstes ging es in einen chinesischen Tempel. Der Kenner mag mir nachsehen, dass ich hier nur einige visuelle Eindrücke darstelle (Bild1, Bild2, Bild3, Bild4, Bild5, Bild6, Bild7, Bild8, ) und mich nicht auf das Glatteis begebe mich in den Details zu verstricken. Wie bereits angedeutet, wurden alle chinesischen Feinheiten diskutiert, bevor es noch zu einem indischen Tempel ging. Dieser Tempel durfte nur von aussen fotografiert werden. Es sei denn, man war bereit, einen nicht unerheblichen Obulus zu zahlen. Wir waren nicht bereit! Zwischenzeitlich probierten wir noch eine Besonderheit, die vornehmlich zum chinesischen Neujahrsfest kredenzt wird: Bakkwa. Dünne trockene süss salzige Scheiben Schweinefleisch, die nach dem Grillen mit der Schere von jeglicher Kruste befreit wird. Danach besuchten wir noch ein Museum, welches die Kultur Singapurs zeigte. Hier traf ich unerwartet einen alten Bekannten. Was ich schon immer wissen wollte, was heisst RÖV (kleiner Tipp: ist bei den Flachbildschirmen kein „Muss“ mehr)? Sachdienliche Hinweise werden entgegen genommen…

Was vorher geschah…

Dezember 12th, 2010

…steht hier.

Sentosa

Dezember 12th, 2010

Heute am Samstag hatten wir uns einiges vor genommen. Endlich wollten wir uns mal die gepimpte Insel Sentosa ansehen. Früher war hier ein kleines Fischerdorf und englische Befestigungsanlagen. Ende der 1970’er wurde Sentosa dann zu einer Spass- und Badeinsel umgebaut. Ein Mischung aus Disneyland, tropisches Paradies und Ferienkolonie. Wir wollten schon um 08:00 Uhr starten, um vor den Massen dort zu sein. Wir hatten gehört, dass an diesem Samstag dort das „ZookOut“ (Beachparty, an verschiedenen Locations der Insel bzw. überall auf der Insel, da sie eher klein ist)  stattfinden sollte und das noch einmal mehr Massen anziehen würde als gewöhnlich dort sind. Hinüber wollten wir mit dem Cablecar  (der Seilbahnverbindung zur Insel). An der uns empfohlenen Endstation Harbour Front der MRT fragten wir dann einen Sicherheitsmann, wo denn die nächste Cablecarstation wäre. Der erwiderte: „Quite far away“ , ob wir denn wirklich zu Fuss dort hin wollten. Er meinte wir sollten in den oberen Bereich der angeschlossenen Shopping Mal von Harbour Front gehen und dort fragen. Wir gingen raus und konnten die Seilbahn sehen. Der Anfangspunkt schien wirklich noch weit zu sein. Als wir keinen direkten Weg finden konnten, nahmen wir ein Taxi. Der Fahrer meinte nur ganz trocken, wir seien doch schon an der nächsten Cablecarstation. Nun gut 1:0 für ihn. Aber das musste er nicht wissen. Auf seine Frage hin, ob wir am Startpunkt der Bahn einsteigen wollte, erwiderten wir sofort:“ Ja, genau dort wollten wir einsteigen“. Nagut 1:1, gerade nochmal gerettet. Er fuhr uns auf einen Berg „Mount Faber“ – und es ging los. Die Aussicht war grandios. Die Shopping Mal an der MRT-Station Harbour Front. Im Hintergrund die Hafenanlagen. Ein Blick zurück und Richtung Westen. Sentosa von oben. Thomas ganz entspannt. Der „Ur“-wald auf Sentosa. Als wir angekommen waren, mussten wir durch einen Souvenirshop. Draußen verschaften wir uns erstmal einen Überblick auf der Karte. Weiter ging es vorbei an den Merlion (Singapurs Wahrzeichen) und der üppigen Flora über kitschige Wege zum Wasser mit den wartenden Schiffen am Ende der meist befahrenen Wasserstrasse der Welt – der Malakka Strasse. Ein erster Blick auf den Strand und dann der Gang zum südlichsten Zipfel des asisatischen Kontinents. Der Strand sollte dann auch das Ziel des heutigen Tages bleiben als Belohnung für die Arbeit der letzten Wochen…